Hallo ... Hallo ... das Telefon

     

    Pfiffi ist mit ihremZaubermikrophon unterwegs und führt Interviews durch. Es ist ihr egal, ob es eine Pflanze, ein Tier oder ein Gegenstand ist - denn mit einem Zaubermikrophon ist das schließlich möglich. Und neulich interviewte sie sogar ein Telefon ...

    Das Telefon klingelt.

    "Gehst du mal ran", sagt Mama. Pfiffi geht an den Apparat und meldet sich. Am anderen Ende ist keiner.

    "Da hat sich einer verwählt!", ruft Pfiffi und legt auf. Nachdenklich sieht sie das Telefon an. Dann holt sie aus der Spielzeugkiste ihr Zaubermikrophon.

    "Hallo, Telefon", sagt sie. "Ich würde gerne ein Interview mit dir führen."

    "Muss das sein", nörgelt der Apparat. Dann seufzt er und sagt: "Was willst du wissen?"

    " Wer hat dich denn erfunden?"

    Das Telefon denkt nach und sagt: "Lange Zeit schien es, dass es unmöglich war, dass man menschliche Stimmen über viele Kilometer übertragen kann. Der Maler Morse erfand 1840 den Telegraphenapparat. Mit ihm konnte man Zeichen in elektrische Signale umwandeln. Man versuchte auch Stimmen auf elektrischem Wege weiterzuleiten. Viele Physiker haben jahrelang daran gearbeitet: der Deutsche Reis, der Italiener Meucci und der Amerikaner Bell. Im Apparat befinden sich Sende- und Empfangsgerät, das mit einer Klingel verbunden ist. Eine Batterie liefert den Strom, wobei beim Abnehmen des Hörers der Strom durch die Hörergabel, heute ist es die Empfangsstation, umgeschaltet wird. Wenn man dann ein Ferngespräch führt, werden die Schwingungen der Stimme durch das Mikrophon in elektrische Impulse umgewandelt. Das Telefonkabel überträgt die Impulse in den Apparat des Gesprächspartners."
    "Wow", staunt Pfiffi. "Funktioniert das mit einem Handy genauso?"

    Der Apparat denkt nach: "Ja, aber statt eines Kabels werden die Funksignale über Sateliten übertragen."

    Pfiffi bedankt sich für das interessante Interview.

 

Sachtext by Sieglinde Breitschwerdt Animation: www.nur-gifs.de und www.rippenschneider.de